Für Ömer
Spätnachts, vielleicht um elf, da plagt mich gern ein Hunger
Mitten in der Stadt brauchts deswegen keinen Kummer
Hinfort! Gefühl der absoluten Leere im Magen
Es gibt bald keinen Grund zu klagen
Denn an der Ecke wartet Ömer mit Kebabs auf
Fleisch-galore mit Saucen zuhauf
Einmal mit allem und Samurai
Da ziehts einem alles zusammen, eieiei!
Doch aus der Traum! Es ist beendet
Ömer hat sich dem Fastfood abgewendet

Gute Absichten, aber etwas holpriges Versmass…
Hehe, allerdings, aber mehr hatte ich nicht mehr für Ömer übrig, waren am Schluss die Preise doch wirklich astronomisch hoch und die Kebabs öfters mal kalt.
By the way, Sam, mach doch auch eins! Auch Du hast oft bei Ömer Deiner Fleischeslust gefröhnt!
Vorm Ömer muss man sich verneigen
Er half beim Kebap in den Rachen beigen
Den jähen Schluss nehm ich in Kauf
Viel besser riecht ab jetzt mein Schnauf.
immer noch bitzeli holprig…
Speis’ und Trank servierte Ömer
Cola, Fritten, gross und klein
Samurai auf heissem Döner
freuten stets den Gaumen mein
Nun schliesst er die hehren Pforten
Trübsal umgibt uns’re Stadt
Nun, das war’s mit hohlen Worten
ich werd’ auch im Falken satt
Das sollte an sich “Jetzt schliesst er […]” sein, blöde Wortwiederholungen…
Heisser Döner? Stets? Komisch, ich mag mich erinnern, als Du Vegi warst und man Dich mit heissem Döner (oder kaltem) jagen konnte, aber darum geht’s ja nicht
He, mein ist überhaupt nicht holprig, das geht auf. Aber in Stefans Zeile Trübsal umgibt uns’re Stadt fehlt eine Silbe.
Scheissdreck, es ist immer 8-7-8-7. Einzig die Betonung auf dieser Zeile ist etwas seltsam, aber das nenn ich künstlerische Freiheit…
Dein “Er half beim Kebap in den Rachen beigen” hingegen holpert wie ein Leiterwagen auf Psetzistein…
Genau, das wollte ich auch gerade schreiben!
Sogar der Ömer selbst würde besser dichten als wir.
jungs, ihr seid alle grosse poeten fuer mich! in indien amusiert man sich sogar ab solcher kleinkuenst herrlich…. auf bald schon ihr spassvoegel, seid gegruesst und gekuesst.
Ihr habt beide nicht recht. Ist ja kein Abzählspiel, sondern eine Frage des rhythmischen Flusses! Pff! Ausserdem, Gedichte, wo man wegen des Reims wegen auf eine komische Satzstellung zurückgreifen muss, fand ich schon immer daneben.
Rhythmischen Fluss kann ich in oben genannter Zeile beim besten Willen keinen finden…
Jep. Sorry, Sam, ich bin auf Stefan’s Seite. Natuerlich ist Deins Welten besser als meins, aber Du kannst echt nicht andere ‘Gedichte’ als holprig bezeichnen, wenn Deines nicht hunderprozent unholprig ist. Naemlich!
ihr sentimentalen brüder! aber schade trotzdem. irgendwie bin ich mit ömer gross geworden.
ein kleiner abgesang hat er verdient. senfcocktail.
nicht dass ich jetzt weinen tät’
auch zur forgeschrittnen stunde spät.
mein magen kehrt sich, auch die galle,
und ein feuchter furz am graben halle.
samurai das war schon toll,
machte mir den pansen voll.
doch verzichten kann ich auf den brei,
ess zuhause lieber ei,
mit speck schön selber zubereitet..
für mehr phrasen bin ich jetzt zu aufgeheitert.
g.
hallo?
für die üs und äs und ös kann ich nichts.
kommt mir nachher ja nicht mit holprig.
g.
was sollen reime fuer den alten tuerken?
steckten in seinen broten doch auch immer haessliche guerken!