Archive for April, 2007

Für Ömer

Spätnachts, vielleicht um elf, da plagt mich gern ein Hunger
Mitten in der Stadt brauchts deswegen keinen Kummer

Hinfort! Gefühl der absoluten Leere im Magen
Es gibt bald keinen Grund zu klagen

Denn an der Ecke wartet Ömer mit Kebabs auf
Fleisch-galore mit Saucen zuhauf

Einmal mit allem und Samurai
Da ziehts einem alles zusammen, eieiei!

Doch aus der Traum! Es ist beendet
Ömer hat sich dem Fastfood abgewendet

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Gott ist das beste Mittel!

Da sitze ich also im Wartezimmer meines Hausarztes und frage mich einmal mehr, nach welchen Kriterien die Wartezimmerhefte abonniert werden. Werde aber nicht schlau, und schnappe mir die Aargauer Zeitung. Beim Durchblättern stosse ich auf diesen Leserbrief:

Treue ist das beste Mittel

Fassungslos sass ich auf dem Stuhl und traute meinen Augen nicht. Hat denn dieser Herr Rolf Brennwald überhaupt etwas begriffen? Lesen wir das nochmals:

“Mit den drei neuen Plakaten wird dem Betracher suggeriert, dass es völlig normal ist, wenn ‘Frau’ viele Männer hat und ‘Mann’ mit jeder Frau ins Bett steigt.”

Nein, es wird gesagt, dass jeder, höchstwahrscheinlich sogar Ihre Frau, eine Vergangenheit hat.

“Auch gleichgeschlechtliche Beziehungen sind kein Problem.”

Sollten die denn ein Problem sein? Sollte Ihr Steuerbatzeli womöglich lieber für eine Plakatkampagne gegen die Homosexualität eingesetzt werden?

“Einmal mehr […] zutiefst erschüttert […] mir klarmacht, dass ich nicht normal bin.”

Falls Sie es nicht gemerkt haben, die Kampagne richtet sich nicht an Sie. Wenn Sie aber daraus schliessen wollen, dass Sie abnormal sind, dann sind sie a) selber schuld und haben b) gar nicht mal so unrecht. Da ist es nämlich relevant, wie man “normal” definiert, und wenn man das anhand einer überwiegenden Mehrheit von Beziehungen unter 25 Jahren macht, dann sind Sie, Herr Brennwald, allerdings abnormal.

Es stellt sich aber die Frage, ob sich die Stop AIDS Kampagne an Ihrer Vorstellung vom Garten Eden orientieren soll, oder aber an der Realität.

Vielleicht finden Sie an einem Ihrer Hauskreise (jeweils am ersten, zweiten und dritten Mittwoch) oder Ihrer Lobpreis- und Gebetsabende (am vierten Mittwoch) der Freien Christengemeinde SPM mehr Freunde mit dieser Art von Predigt.

Musikdownloads in der Schweiz

Im Eidgenössischen Parlament wird ein neues Gesetz entworfen, womit verhindert werden soll, dass die armen Plattenfirmen womöglich noch bankrott gehen. Die Stiftung für Konsumentenschutz liefert uns dazu ein PDF mit klärenden Worten und sogar Tipps, mit welchen Tools man Kopierschütze umgehen darf. Offenbar ist nach dem neuen Gesetz alles gleich, ausser dass man keine Kopierschutzknacktools mehr anbieten darf.

Handlungshilfe Musikdownloads

Echte Männer gibt’s nur in Amerika

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Das wird ein Sommer!

Genau 10 Jahre nach Daft Punk’s Homework gibt es ihn immer noch. Den Sound, der zugleich unheimlich neu aber trotzdem auch irgendwie old-skool tönt. Neu ist aber, dass er nicht mehr von Daft Punk kommt, sondern von Justice (because we! are! your friends!), Busy P (der Labelchef, der früher mit Daft Punk kollaborierte), Uffie, SebastiAn - und wer hätte es für möglich gehalten, vom guten alten Mr. Oizo! Diese Dance-Elite, versammelt im Ed-Banger Label, tourte eben gerade durch die USA und wird, wie es scheint, im Sommer richtig gross durch Europa touren. Mit Daft Punk!

http://www.myspace.com/edbangerrecords - (Unbedingt “Ross Ross Ross” von SebastiAn hören)