Aarau Um Weihnachten, Beauty

AarauUmWeihnachten

Für alle, die dieses Jahr die heimelige Weihnachtsbeleuchtung in Aarau nicht miterleben können (und sie auch nie vermisst haben).

Eigentlich wollte ich ja nur den Song des Tages erwähnen, aber irgendwie passt (haha) dieses Bild dazu. Nachdem man dieses Lied in der Endlosschleife etwa hundert Mal gehört hat, möchte man auf der Stelle heiraten. Egal wen. Falls es Euch, werte Leserschaft, nicht so geht, würde ich einen Besuch beim Samichlaus anraten, der zeigt Euch dann mit der Rute, was wahre Liebe ist.

The Shivers - “Beauty” (3:32 / 4MB)

13 Comments so far

  1. stefan on December 6th, 2006

    Fötteli ist putzig, nur fehlt der Schnee. Elender Herr Gore mit seiner Scheissklimaerwärmung! Immerhin hat er das Internet erfunden…

  2. Marc on December 6th, 2006

    “Nur noch mehr Autofahren” habe ich heute morgen zum Thema Schnee gesagt, und prompt musste ich mir eine viertel Stunde erklären lassen, dass die schweizer Automobilisten ja eigentlich nicht viel mit der Klimaerwärmung zu tun haben.

  3. stefan on December 6th, 2006

    Hat leider schon was. Selbst wenn wir keinerlei CO2 freisetzen würden, hätte dies auf die weltweiten Mengen sogut wie keinen Einfluss, geschweige denn auf die Erwärmung (selbst wenn man davon ausgehen sollte, dass einzig und allein “unser” (der menschgemachte) CO2-Ausstoss für die Klimaveränderung verantwortlich sei).

  4. Claude Henchoz on December 6th, 2006

    Wartet mal… Ist es dem Planeten nicht absolut egal aus welchem Land wir sind? Einer weniger ist einer weniger. 2 Millionen weniger sind doch 2 Millionen weniger… Oder verstehe ich da was falsch?

  5. stefan on December 6th, 2006

    Tropfen, heisser Stein, Vorbildfunktion, “who cares”, etc.

    Es ist meines Erachtens zwar allg. gut, wenn man weniger autofährt (schon alleine der Luftqualität und des Verkehrsflusses wegen), sich aber einzubilden, dadurch irgendwie dem Klima zu helfen, ist eine krasse Fehlinterpretation der eigenen Relevanz. Solange halbe (oder gar ganze? zu faul, um Daten zu suchen) Kontinente von Kohlekraftwerken elektrifiziert werden und die Leute wie Tubel mit dem Flieger in die Sommerferien düsen, macht mein (bis auf weiteres hypothetisches) Auto keinen Unterschied. Nehme trotzdem meistens Zug/Bus/Tram/Velo/Füsse statt dem Töff, dafür kann ich dann den PC 24*365.x*n (n = max. Alter der Komponenten in Jahren, x berechnet sich anhand der Schaltjahrregel, für deren Nachschauen ich wiederum zu faul bin) laufen lassen - unser Strom ist ja CO2 frei…

  6. Carlo on December 7th, 2006

    Ja geht es denn nicht darum ein Exempel zu sein und die 60 Millionen Italos davon überzeugen, dass es besser ist, sein Kind zur Schule gehen zu lassen, anstatt morgens (hin und her), mittags (hin und her) und abends (hin und her) das Kind zur Schule zu fahren? Die würden dann, dank dem Sieg der WM, die Franzosen davon überzeugen, die wiederum würden die Deutschen überzeugen, die die Dänen, die die Schweden, die die Norweger, die die Finnen, die die Russen, die die Ukrainer etc etc. Nun, wer würde die Amis überzeugen, ihre monstruösen 5 Liter Motoren zu verschrotten? Und nicht von Manhatten nach Brooklyn zu fliegen, sondern die U-Bahn zu benutzen? Gott? Oder vielleicht Santa Clause, der sich darüber beklagt, dass Schneemangel herrscht? Ach du liebe Zeit, ich bin betrunken…

  7. stefan on December 7th, 2006

    Hehe, ist auch eine ausgezeichnete Zeit, um betrunken zu sein :)
    Das meinte ich auf Zeile 1 mit “Vorbildfunktion” - und darauf folgend “who cares”. Ich denke nicht, dass ich oder Du als Vorbild einen allzu grossen Einfluss haben werden. Ich sage auch nicht, wir sollen deswegen autofahren wie blöd. Was wir aber sehen müssen ist, dass unser Nichtautofahren primär und fast ausschliesslich unserem Gewissen zugute Kommt und nur in verschwindend kleinen, wenn nicht gar komplett vernachlässigbaren Teilen der Umwelt.

  8. Carlo on December 7th, 2006

    ach, mein Kopf – habe die erste Zeile ja vollkommen übersehen. Wir sind auf jeden Fall bei einem Thema, das wir schon mal diskutiert haben: das Interesse, das Auto als Umweltbelastung zum Verschwinden zu bringen ist aus politischen und wirtschaftlichen Blickwinkeln nicht vorhanden. Die technischen Möglichkeiten, umweltfreundlichere Autos zu produzieren, wären vorhanden. Dass es wohl äusserst einfach wäre, das Hybridauto als Symbol für Supermännlichkeit zu vermarkten, scheint mir auf der Hand zu liegen, in Zeiten der Blüte für Metrosexuelle! Schwieriger ist es, die Erdöl–Lobby davon zu überzeugen, dass Autos nun kein Benzin mehr brauchen.

    Wie verschwindend klein die Schweiz auch sein mag, Tatsache ist, dass bei Schweizer Distanzen und bei einem für die Landgebiete (noch) besser erschlossenes Bahnnetz, in der Schweiz niemand ein Auto bräuchte. Ach ja, wenn die SBB nicht jährlich die Preise heben würde!

  9. Marc on December 7th, 2006

    Wir werden vermutlich nicht in der Lage sein werden, genügend Strom für die ach so umweltfreundlichen Elektroautos zu produzieren. Wir werden generell wohl kaum in der Lage sein unseren steigenden Strombedarf zu decken, wenn dann auch noch aus politisch popzulären Gründen keine neuen Atomkraftwerke mehr gebaut werden.
    Die Flüsse bieten nicht mehr viele ausbaumöglichkeiten für neue Flusskraftwerke und Solarenergie ist auch relativ problematisch weil für die Produktion von Solarzellen schon relativ viel Energie gebraucht wird. Die Folge davon wäre, dass man den Strom aus dem Ausland beziehen müsste. Dieser kommnt dann vermutlich genau wieder von einem CO2 produzierenden Kohlekraftwerk. Auch die SBB bezieht den Strom von den Atomkraftwerken, im Prinzip funktioniert es dort so, dass ein gewaltiger Motor vom nomalen Netz gespiesen wird und dieser treibt dann einen ebenso gewaltigen Generator an (16 2/3 Hz und ein paar kV). Von dort aus geht es dann in das Verteilnetz der SBB.

  10. stefan on December 7th, 2006

    Allen Verschwörungstheorien zum Trotz scheint man mit den Alternativenergien ausgerechnet in den bösen USA Fortschritte zu machen, während “wir”, statt zu forschen, lieber ein wenig heulen, jammern und Abgaben fordern: http://hardware.slashdot.org/article.pl?sid=06/12/06/027228

    Und Carlo, ich bezweifle, dass auch ein beliebig gut ausgebautes (und folglich teures - entweder Du zahlst per Billet oder via Steuern) ÖV-Netz das Auto überflüssig machen kann, zumal Du entweder immer Gebiete und Uhrzeiten ohne Abdeckung oder dauernd Leerfahrten haben würdest. Wir sind keine kollektive Masse mit kollektiv-einheitlichen Bedürfnissen und es lohnt sich einfach nicht, alle individuellen Mobilitätsvorstellungen mit ÖV abdecken zu wollen (zudem ist ein leeres Postauto *kaum* sinnvoller als ein fastleeres Auto).

    Und: Iih, Metrosexualität. Wer wird denn gleich diese niederste aller Tendenzen als Argument verwenden?

    Ebenfalls: UNBEDINGT diese South Park Folge herunterla^Wschauen, passt grad ausgezeichnet zum Thema: http://www.southparkstudios.com/show/display_episode.php?season=10&id1=1002&id2=145

  11. Claude Henchoz on December 7th, 2006

    Ist die SBB ein Atomkunde?

    Der Kraftwerkspark der SBB umfasst sechs eigene Wasserkraftwerke und drei Partnerwerke mit namhafter Beteiligung der SBB.

    * Amsteg
    * Châtelard-Barberine
    * Etzelwerk
    * Massaboden
    * Ritom
    * Vernayaz

    Partnerwerke:

    * Göschenen (40%)
    * Rupperswil-Auenstein (55%, NOK 45%)
    * Wassen (50%)

  12. Marc on December 7th, 2006

    Claude du hast recht, ich war nicht mehr auf dem neusten Stand:

    Vor 2000: “Die SBB können ihren Energiebedarf mit den Wasserkraftwerken meist abdecken. Im Winter gibt es jedoch Lücken, die mit Atomstrom aus den Kernkraftwerken Gösgen und Leibstadt aufgefüllt werden. Die SBB sind mit je fünf Prozent am Kapital dieser beiden KKWs beteiligt und können zum gleichen Anteil Strom beziehen. Ausserdem haben sich die SBB im Sinne einer Vorsorge Bezugsrechte in Frankreich gesichert.”

    Dann im Jahr 2000 wurden die Anteile an den 2 KKWs unter Verlust an atel verkauft. Woher nun aber nun der Strom zur Deckung des Engpasses im Winter kommt ist mir noch nicht ganz klar…

  13. stefan on December 8th, 2006

    Vielleicht gefrieren die Seen wegen des Klimawandels nicht mehr so fest? Die Autofahrer als Retter des Wasserstroms? :)
    Vielleicht sind die neuen Loks auch erheblich sparsamer, aber ist in der Tat eine interessante Frage…

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