Archive for October, 2006

Fake Dance Track

blast

Neuer Track:

Claude - Fake Dance Track (3:06 / 5.3MB)

Die Initialmotivation zu diesem Track war, ein Remix von Marc’s DNB02.mp3 zu machen. Diese Idee habe ich dann aber bald verworfen. Mittlerweile ist nur noch ein ganz kurzes Sample von Marc’s Track drin.

Verlust, Frust, 80ies

Vorgestern hab’ ich wieder einmal einen der beiden Gummiaufsätze meiner doch ziemlich guten (und verhaeltnismaessig teuren) Sony Ohrhöhrer verloren. Das runde, links.

Stecki

Das letzte Mal fand ich ihn wieder, nachdem ich etwa fünf Minuten im Halbdunkel des Kebabladens am Boden suchte. In einer Fettpfütze, eventuell sogar Fleischtee. Ich unterzog ihn einer rudimentären Reinigung und steckte ihn wieder ins Ohr. Vorgestern aber war ich weniger glücklich. Beim Aussteigen aus einer S-Bahn im Bahnhof Zürich zog ich den linken Stecker aus dem Ohr, merkte dann aber relativ bald, dass ich dabei diesen Aufsatz verlor. Erst versuchte ich, das winzige Teil irgendwo zu finden, was mir aber bald als unsinnig erschien, vor allem weil ich nicht sicher war, ob das Ding jetzt noch im Eingangsbereich der langsam zur Abfahrt piepsenden S-Bahn oder auf dem Perron, oder aber im dunklen Bereich dazwischen sein koennte. Ich war fucked. Und ich fand ihn nicht mehr.

Loch

Tags drauf machte ich mich auf die Suche nach einem Händler dieser kleinen Aufsätze, aber diese waren nicht auffindbar (”Eventuell könnten wir bei Sony anfragen, aber ich bin nicht sicher, ob uns das weiterbringt”). Darum fand ich, wäre es an der Zeit, das Problem an der Wurzel zu packen und ein alternatives Kopfhörersystem in Betracht zu ziehen. Gesagt, getan. Nach kurzer Evaluationszeit fand ich ihn und verliebte mich sofort: Den KOSS PortaPro. Nicht nur tönt er ziemlich geil (mit weniger Ausschluss der Umgebungsgeräusche als die Ohrstöpsel), nein, er sieht auch extrem geil aus: “First introduced in 1984″

Grind

iTunes ist tot. Lang lebe iTunes.

iTunesMinusTerminalServices

Ein Monat ist es her, seit dem mir das erste Mal angeboten wurde, auf iTunes 7 upzudaten. Als langjähriger, treuer, iTunes User war mir sofort klar, das ich den Update, den Apple als am groundbreakigsten von allen bezeichnet, sofort haben muss. Sogar das ehemalige Plugin Coverflow, mit dem man zu seiner MP3 Library einen Zugang wie damals zu seinen CDs erhalten soll (weil man in einer 3D-Ansicht durch die Covers browsen kann), sei jetzt Teil von iTunes, auch auf Windows, auf welchem das Plugin damals nicht verfügbar war.

Nach dem Download die Ernüchterung. iTunes konnte, nachdem ich geduldig aufs Beenden des “analyzing song library” (oder so ähnlich) Dialog wartete, praktisch kein einziges MP3 mehr abspielen, ohne dass es ächzte und stöhnte, zuckelte und störte. Manchmal, wenn ich ganz still auf dem Stuhl sass und mich konzentrierte, dann funktionierte es bei einigen ganz wenigen Dateien, das Playback ohne Noise, aber sobald irgendeine Störung auftrat (beispielsweise ein anderes Programm), dann tönte iTunes wie damals mein erstes MP3 beim Versuch, es auf meinem 486er abzuspielen, ohne es erst in eine grosse WAV Datei rauszurechnen (um dem armen Kistchen die Dekompressionsarbeit zu ersparen). Gut, dachte ich dann, ich brauche iTunes ja auch wirklich fast nur, um mit ihm den iPod zu synchronisieren. Auch das funktionierte nur dann, wenn ich auf einen der auf den Apple Supportforen zu tausenden beschriebenen Workarounds zurueckgriff. Interessant daran war jeweils, das mein Computer, Windows, an sich kein Problem hatte, den iPod zu erkennen, nur dieses widerspenstige iTunes 7 wollte ihn partout nur dann sehen, wenn ich vor dem Einstecken den “iPod Service” stoppte, dann einsteckte, dann iTunes startete, dann den Service wieder startete. Es gibt tonnenweise Tips auf der Apple Knowledgebase, inklusive dem typischen (und praktisch nie funktionierenden) Alles Zeugs wegnehmen, dann rebooten, dann neu installieren Hinweis, den ich ausnahsweise mal befolgte. Leider ohne jeglichen Erfolg.

Gefrustet und mit einem feuchten Auge ob dem verlorenen Abend befolgte ich dann eine Anleitung zum Downgraden auf iTunes 6.x. Professionellerweise wurde dies erleichtert durch die automatisch erstellte Sicherungskopie der alten Librarydatei von iTunes 6, die iTunes 7 erstellt hatte.

So war ich also wieder ohne Coverflow, und wieder ohne groundbreakigsten von allen iTunesen. Die Apple Supportforen füllten sich mehr und mehr mit Beitraegen von frustrierten Usern, die dieselben Probleme hatten wie ich. Alle mussten früher oder später downgraden.

Und dann, etwa zwei Wochen später, publizierte Apple einen weiteren Update 7.0.1, der eine Vielzahl von Problemen lösen soll, inklusive der meinen. Runtergeladen und sofort installiert, und siehe da, kein Knistern, kein Knacken, keine Störungen beim Playback, aber irgendwie funktioniert die Synchronisation mit dem iPod noch immer nicht.

Jetzt, etwa einen Monat spaeter, scheinen die Leute bei Apple endlich den Grund herausgefunden haben, warum das bei vielen nicht funktionierte, und auch bei mir nicht: Wir alle hatten eines gemeinsam. Wir alle hatten den Windows Dienst Terminal Services deaktiviert. Vermutlich weil wir dachten, ihn nicht zu brauchen. Sobald dieser wieder aktiviert wird, funktioniert auch die Synchronisation wie sie sollte.

Zur Erinnerung die Beschreibung des Terminal Services Dienstes: “Allows multiple users to be connected interactively to a machine as well as the display of desktops and applications to remote computers. The underpinning of Remote Desktop (including RD for Administrators), Fast User Switching, Remote Assistance, and Terminal Server.”

…and the the synchronization of the Apple iPod to Apple iTunes! Da hätte ich echt auch selber drauf kommen können.

Im KiFF tust Du das, was sie dir zu tun gesagt haben.

wCP5pIGzRfo

Hihi, los, zeig es endlich!